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Türchen 4 – Der Barbaratag

Der Barbartag

Im Dezember 2000 hatte sich das Bundesamt für Naturschutz des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit unter dem Titel „Barbarazweige – Ein alter Brauch zeigt die Schönheit der Natur“ mit den Barbarazweigen befasst. Da man das, was zu Barbarazweigen zu sagen ist, gar nicht prägnanter darstellen kann, zitiere ich hier also aus dieser Presseerklärung:

„In vielen Familien gehört es zur Weihnachtszeit: Am Fest der heiligen Barbara holen sie einen winterharten Kirsch- oder Forsythien-Zweig ins Haus. Über Nacht legen Sie ihn in lauwarmes Wasser und am folgenden Tag wird er in eine Vase mit frischem Wasser gestellt. Alle drei Tage wird dann bis zum Weihnachtsfest das Wasser gewechselt. Angeregt durch die Wärme in der Wohnung beginnen die Knospen schon bald auszutreiben, und zu Weihnachten brechen die Blüten hervor.“

Wie viele andere Traditionen auch hat dieser alte Brauch ursprünglich eine religiöse Bedeutung. Die Blüten sollen symbolisch auf die Geburt Jesus Christus hinweisen, die an Weihnachten gefeiert wird.

Geschnitten werden die Zweige am Tag der heiligen Barbara, die wegen ihres christlichen Glaubens hingerichtet wurde. Sie gilt unter anderem als die Schutzpatronin der Bergleute.

Nicht nur Kirsch- und Forsythienzweige eignen sich für den Barbarazweig, auch Apfel-, Birke-, Haselnuss-, Kastanien-, Pflaumen-, Holunder- oder Rotdornzweige können geschnitten und ins geheizte Zimmer gestellt werden.

Allergiker sollten jedoch aufpassen und nicht Baum- oder Straucharten in die Wohnung holen, auf deren Blütenstaub sie allergisch reagieren. Die geschnittenen Zweige werden zu erst über Nacht in eine Badewanne mit Wasser gelegt, damit sich die Zweige voll saugen können.

Danach kommen sie in eine Vase und werden an einem hellen, nicht zu warmen Platz aufgestellt, wo die Knospen bald austreiben. Ist der Standort zu warm, kann es passieren, dass die Zweige noch vor der Blüte wieder vertrocknen. Deshalb holt man die Zweige erst kurz vor der Blüte ins Warme. Zu Blühen beginnen sie dann in kurzer Zeit.

Quelle: PR vom Bundesamt für Naturschutz in 2000

✍ Deine AUSZEIT für Tag 4

Gehe heute bewusst in die Natur. Nimm‘ deine Umgebung wahr und schaue, wieviel Leben im Wald immer noch verhanden ist. Sammle Obstbaum-Zweige.

Zuhause angekommen, schneide diese unten an und tränke sie beispielsweise in der Badewanne. Am nächsten Morgen stelle sie in eine schöne Vase. Alle drei Tage darfst du das Wasser wechseln, damit sich deine Zweige bei dir wohlfühlen und nicht vertrocknen.

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Staune am Heiligabend: Zeigen sich die ersten Blüten? .

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