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Türchen 5 – Tiere im Winter

Am Vorabende des 6. Dezember bereiten sich Jung und Alt auf den Besuch des Nikolauses vor. Heutzutage dominieren leckere Schokoladen sowie Spielsachen, so dass es dem altem Gebrauch nicht ganz Gerecht wird.

Früher nutzte der Mensch nicht nur die Natur, sondern gab immer auch etwas zurück. Es wurde mit den Tieren und Waldgeistern geteilt, was man selbst in dem Jahr empfangen hat. So war es Brauch vor seiner Haustüre, Körner, Nüsse oder auch Äpfel für die (Wald-)Tiere bereit zu stellen, um diese in der kalten Jahreszeit versorgt zu wissen.

„Äpfel, Nuss und Mandelkern essen fromme Kinder gern“, ließ Theodor Storm seinen Knecht Ruprecht. Warum wohl?

Äpfel und Nüsse als Gaben haben eine ganz alte Bedeutung und stehen mit unseren Vorfahren in Verbindung. Sie halfen bei der Wunscherfüllung.

Äpfel stehen für die Frucht der Liebe ♥ und war für die Fruchtbarkeit zuständig.

Diesen alten Brauch hat sich auch die Filmindustrie zu eigen gemacht: Was wäre Aschenbrödel, ohne ihre drei Haelnüsse? Eventuell heute auch eine schöne Gelegenheit diesen Film heute oder morgen anzuschauen.

✍ Deine AUSZEIT für Tag 5

Stelle heute etwas in die Natur hinaus. Gern Sonnenblumenkerne oder selbstgemachte Meisenknödel. Bedanke dich damit und gebe etwas an die Natur zurück.

Und, welche Tiere freuen sich; weil es dich gibt?

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